Krishnas Geburt

 

Die Sonne schien, als Prinzessin Devaki Prinz Vasudeva heiratete. Die beiden jungen Menschen waren festlich geschminkt und gekleidet. Es wurde getanzt und gelacht. Etwas erhöht auf einem Ehrenplatz saß Devakis Cousin Kansa, der König von Mathura. Gelangweilt schaute er dem Treiben zu. Da plötzlich schien ihm, das Licht würde sich verändern. Schon hörte er eine Stimme wie Gewittergrollen. „Das wird dein Ende sein!“, schrie die Stimme über ihn hinweg. Erschrocken schaute sich Kansa um. Die Hochzeitsgäste tanzten und lachten, als wäre nichts geschehen. Nun nur nicht verrückt werden. Kansa gelang es gerade so nicht laut loszuschreien, da brachen die Worte erneut über ihn herein. „Devakis Kind wird dich töten. Ihr achtes Kind wird dich töten.“ Die Stimme hallte noch nach und Kansa schrie.

 

Wie das Fest zu Ende ging, wusste im Nachhinein niemand mehr. Kansa muss es geschafft haben, sich zu beruhigen. Er wartete, bis die letzten Gäste gegangen waren. Dann rief er einige seiner Soldaten und ließ Devaki und Vasudeva ins Gefängnis werfen. Er selbst fuhr nach Hause, legte sich ins Bett und zog die Bettdecke über seinen Kopf. Man kann sich natürlich fragen, warum er Braut und Bräutigam in eine gemeinsame Zelle hat sperren lassen. Da lagen sie nun tagaus tagein im Dunkeln allein. Kein Wunder, dass Devaki immer wieder schwanger wurde. Der Klügste scheint Kansa nicht gewesen zu sein. Aber einer der Grausamsten war er bestimmt. Ein Neugeborenes nach dem anderen ließ er töten, bis die Götter sich einmischten. Devakis siebtes Kind ließ der Gott Vishnu verschwinden. Beim achten Kind ging dieser Gott noch viel weiter. Das achte Kind wurde er selbst. Da wurde er Mensch. Da wurde er Krishna. Kaum wurde das kleine göttlich Baby mit all seiner Wunderkraft geboren, schliefen die Wärter ein. Die Ketten wurden gesprengt und die Türen sprangen auf. Sein Vater konnte mit ihm in den Armen geradezu heraus spazieren aus seinem jahrelangen Gefängnis. Man kann sich vorstellen, wie mächtig Krishna erst als Erwachsener war. Man kann sich auch vorstellen, was er mit dem grausamen König tat. Es kam so, wie es kommen musste, so wie vorausgesagt.

Ob Chanukka oder Weihnachten. Bald wird gefeiert.

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