Sankt Barbaratag (4. Dezember)

 

Barbara war gefangen in einem dunklen Turm. Verzweifelt tastete sie die kalten Wände nach einer Öffnung ab. Aber da war nichts. Kein Ausweg. Sie ließ sich auf den Boden sinken und betete. Da leuchteten plötzlich ihre Hände hell. Barbara folgte dem Lichtstrahl und fand eine Spalte in der Mauer. Sie glitt hindurch. Nicht weit von ihr standen die Wächter, den Rücken zu ihr gewandt. Barbara wickelte ihr Halstuch um ihr Gesicht. Alle hier kannten sie und niemand durfte sie erkennen. Ihr Vater hatte sie einsperren lassen. Er war mächtig und grausam. Er war eifersüchtig auf die Klugheit, Schönheit und Jugend seiner Tochter und er hasste ihren christlichen Glauben. Barbara ging schneller. Sie passierte das letzte Haus. Die kahlen Felder lagen vor ihr. Sie rannte jetzt fast. „Halt!“ Die Wächter hatten sie entdeckt. Fünf Männer rannten ihr nach. Kein Versteck weit und breit. Barbara lief auf die niedergemähten Felder. Die Männer dicht hinter ihr und immer dichter. Da hörte sie ein Rauschen um sich. Das Getreide wuchs. Was gerade noch kahl vor ihr gelegen hatte, waren nun Felder mit kniehohen grünen Getreidetrieben. Die Männer blieben stehen. Im nächsten Moment bereits war Barbara umhüllt von mannshohen gelben Weizenhalmen. Sie war verborgen. Sie war gerettet.

 

Die Geschichte spielt im Libanon. Dort wird der Barbaratag noch heute gefeiert. Die Menschen maskieren sich, denken an Barbara und essen Weizen.

 

Libanesisches Berbere

zum Eid el Berbara

 

 

Zutaten:

100 g Weizenkörner

200 g Nüsse (Walnüsse, Mandeln, Pistazien)

Zucker

Anis

 

Zubereitung:

Den Weizen durchspülen und über Nacht in kaltem Wasser einweichen. Am nächsten Tag abgießen und bei niedriger Hitze zugedeckt etwa zwei Stunden köcheln lassen. Weizen in einem Küchenhandtuch trocknen und in ein Tuch gewickelt mindestens über Nacht im Kühlschrank trocknen lassen. Wenn der Weizen nicht mehr feucht ist, wird er mit den Nüssen gemeinsam in einer Pfanne geröstet. Beginnen die Nüsse zu duften, wird Zucker dazu gegeben bis er karamellisiert.

Ob Chanukka oder Weihnachten. Bald wird gefeiert.

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